Im Folgenden steht die Antwort auf unser Schreiben,. Diese Antwort kommt uns nicht auf Problemlösung gerichtet vor, weshalb wir unsererseits mit einem weiteren Schreiben antworten und auf Abstellung der beschriebenen Probleme drängen werden: 

 

Sehr geehrter Herr Abendschein, sehr geehrter Herr Rehfeld,

vielen Dank für Ihre Nachricht und die Hinweise, die Sie uns gesammelt weitergegeben haben.

Grundsätzlich sind unsere Fahrer bei Bus und Straßenbahn natürlich zu einer vorausschauenden Fahrweise angehalten. Gerade im Straßenbahnbereich, wo das Fahrzeug nicht ausweichen kann und einen langen Bremsweg hat, kann es durchaus zu abrupten Bremsungen kommen, diese sind aber meist durch andere Verkehrsteilnehmer bedingt. Was die ersten fünf Punkte im Bereich Bus betrifft, so müssten wir zu den jeweiligen Vorfällen konkretere Angaben der Betroffenen haben, um welche Linie es sich handelt, da auch nicht alle in Darmstadt verkehrenden Buslinien von uns gefahren werden. Und auch bei den von uns betriebenen Buslinien müssten wir uns den Einzelfall anschauen, um den jeweiligen Fahrer individuell gegebenenfalls individuell nachzuschulen. Ein pauschaler Hinweis über die sowieso vorhandenen Vorgaben hinaus wäre da fürchte ich nicht zielführend. Was die Türöffnungszeit angeht: Geht es ihnen um die Zeit beim Einsteigen oder beim Aussteigen? Auch unsere Fahrer müssen sich natürlich an den Fahrplan halten, sollten dabei aber natürlich nicht den Ein- oder Ausstiegsvorgang abbrechen. Hier hilft vielleicht der Hinweis auf den blauen "Kinderwagen"-Knopf, der die Tür länger aufhält und den Fahrer, der gleichzeitig ja auch noch kassiert und viele Dinge im Blick haben muss, darauf hinweist, dass hier mehr Zeit benötigt wird.

Mit den Rollstuhlschienen sind die Rampen gemeint? Grundsätzlich ist es so, dass das Fahrpersonal in diesem Fall natürlich die Rampen ausklappt. Haltestellenseitig haben wir bereits den überwiegenden Teil der Straßenbahnhaltestellen barrierefrei ausgebaut. Im Landkreis sind dies alle Haltestellen, im Stadtgebiet auch schon sehr viele, weitere sind in Planung zum Beispiel in Bessungen im Rahmen des Projekts IGEL3 oder auch in der Frankfurter Straße. An manchen Haltestellen, zum Beispiel "Modaubrücke" in Eberstadt Richtung Innenstadt oder am Luisenplatz gibt es bauliche Gegebenheiten, die einen Ausbau erschweren. Am Böllenfalltor, wo die Kurvenlage ein Hochbord eigentlich nicht zulässt, haben wir hingegen eine Lösung gefunden. Auch Haltestellen, die zu schmal sind, wie beispielsweise "Rhönring" werden in Zukunft ausgebaut. Außerdem werden wir in diesem Sommer an vielen Haltestellen gelbe Zusatzrampen installieren, die das Spaltmaß zwischen Hochbord und Fahrzeug weiter verringern und den Einstieg noch barriereärmer machen sollen. Ich muss hierbei jedoch einschränken, dass wir als HEAG mobilo nur für die Straßenbahnhaltestellen zuständig sind, die Bushaltestellen betreibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Auch unsere digitalen Anzeiger an den Haltestellen werden wir in absehbarer Zeit erneuern. Was die Anzeigen in den Fahrzeugen angeht, bin ich mir gerade nicht sicher, was gemeint ist: Der Linienverlauf oder die Werbung und die Nachrichten auf dem Bildschirm daneben?

Lassen Sie uns dazu auch gerne noch einmal telefonieren, ich wollte Ihnen nur erstmal einen ersten Überblick über die Themen und die Hintergründe geben.

Freundliche Grüße

Lennart Sauerwald

Pressesprecher

Abteilung Kommunikation, Marketing und Vertrieb

HEAG mobilo GmbH

Klappacher Straße 172

64285 Darmstadt